Lebenslauf

  Dr. Ulrike Luise Keller 


Kinder sollen gerne lernen.
Was brauchen unsere Kinder und Jugendlichen, damit ihr natürliches Interesse, das sie in die Schule mitbringen, aufrechterhalten bleibt bzw. immer wieder neu geweckt wird?
Ein Lernen ohne Leistungsdruck und Auslese – nach ihren eigenen individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten – in ihrem eigenen Tempo – in ihren Stärken gesehen und gefördert – in ihren Schwächen unterstützt – in Kooperation – durch vielfältige Angebote auch im rhythmisch-musischen, künstlerischen und praktisch-handwerklichen Bereich – durch Wertschätzung ihrer Persönlichkeit.
Im Übrigen ist ein gemeinsames Lernen ohne Auslese eine Bereicherung für alle Kinder. Das durfte ich als Lehrerin während meiner achtjährigen Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule selbst erfahren.

Geboren am 14. Juli 1961


Kinder:    Jennifer Stefanie (geb. 1985)
                 Dennis Immanuel (geb. 1986)
Enkelkinder:  Jona Leonard (geb. 2014)
                        Jaro Emilian (geb. 2016)

 

Beruf
Seit 2016 Konrektorin an der Joß-Fritz-Realschule,
Bruchsal-Untergrombach
Bis 2016 26 Jahre Unterrichtspraxis, davon zwölf Jahre an der Realschule, zwei Jahre an der Grundschule, neun Jahre an der Waldorfschule
Ausbildung und Studium
2008 Abschluss der Promotion in Erziehungswissenschaft (Dr. phil.),
(promoviert bei Professor Dr. Gabriele Weigand, Pädagogische Hochschule Karlsruhe und Professor Dr. Heiner Barz, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Thema der Dissertation: Quereinsteiger. Wechsel von der staatlichen Regelgrundschule in die Waldorfschule)
2003-2004 Promotionsaufbaustudium an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Schulpädagogik, Nebenfächer Mathematik und Philosophie
1998-2000 Pädagogischer Abendkurs des Berufsbegleitenden Seminars für die Aus- und Fortbildung in Waldorfpädagogik an der Freien Waldorfschule Karlsruhe
1989-1990 Vorbereitungsdienst am Staatlichen Seminar für schulpraktische Ausbildung in Karlsruhe und an der Lothar-von-Kübel-Realschule in Sinzheim (Zweites Staatsexamen)
1982-1987 Lehramtsstudium für Realschulen, Mathematik und Katholische Theologie, an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg (Erstes Staatsexamen)
Freizeitbeschäftigungen
Lesen, Sprachen lernen, Schreiben, Clownspiel, Theater spielen, Musizieren, Jonglieren, Bogenschießen
Politisches Interesse:
Bildungspolitik
Forschungsinteressen
Schul- und Unterrichtsentwicklung – Waldorfpädagogik – Reformpädagogik –
Freies Lernen
Kinder- und Jugendliteratur